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Personelle Maßnahmen (Grundausbildung)

 

Grundsätzlich zeigt die Auswertung der Verletzungsmuster der bisher erfassten Unfälle im Offshore Bereich keine signifikanten Unterschiede zum Onshore Bereich. Der gravierende Unterschied besteht bei Offshore-Einsätzen insbesondere in dem längeren „Therapie freien Intervall“ (bis zu ca. 60 – 90 Minuten), das vor Ort überbrückt werden muss. Dies soll durch mehr und besser ausgebildete Ersthelfer erreicht werden.

 

Auf Grund der besonderen Offshore-Risiken soll jeder Offshore-Tätige zumindest als Ersthelfer nach § 26 DGUV Vorschrift 1 oder nach anderen vergleichbaren Regeln ausgebildet sein. Der Ersthelfer im Betrieb ist ein ausgebildeter Laie, der als Erster am Ort des Geschehens geeignete Maßnahmen ergreift, um akute Gefahren für Leben und Gesundheit abzuwenden. Er darf auf dem Gebiet der Ersten Hilfe nur das tun, was seinem Ausbildungsstand entspricht. Er hat stets zu beachten, dass Erste Hilfe kein Ersatz für ärztliche Maßnahmen ist.

 

In dem durch Aus- und Fortbildung gestellten Rahmen obliegt es ihm, bei Notfällen die notwendigen und zumutbaren lebensrettenden Sofortmaßnahmen zu ergreifen und den Verletzten oder Erkrankten so lange zu betreuen bis professionelle Rettungskräfte ihn übernehmen.

 

Die Ausbildung zum betrieblichen Ersthelfer erfolgt in einem 9 Unterrichtseinheiten (9 UE à 45 Minuten) umfassenden Erste-Hilfe-Lehrgang.

Diese Ausbildung ist für den Betrieb kostenlos, da die Kosten durch die Berufsgenossenschaft (BG) übernommen werden.

 

 

 

 

 

Darüber hinaus sollte ein Teil der Ersthelfer zum „Ersthelfer-Offshore“ weitergebildet werden. Er soll durch eine entsprechende, zusätzliche Weiterbildung in die Lage versetzt werden, vor Ort in der längeren Warte- bzw. Überbrückungszeit bei Offshore-Notfällen bis zum Eintreffen der Rettungskräfte weiterführende Erste-Hilfe-Maßnahmen durchzuführen.

 

Diese erweiterte Kompetenz des „Ersthelfers-Offshore“ auf der Basis des Erste-Hilfe-Lehrgangs zum Ersthelfer im Betrieb beruht auf • zusätzlicher Erste-Hilfe-Weiterbildung (mit 20 UE),

• ergänzter Ausrüstung zur Anwendung von erweiterten Erste-Hilfe-Maßnahmen und

• Telekonsultation.

 

Jährliches Refresher-Training mit situationsgerechten Übungen gewährleistet schnelles und zielgerichtetes Handeln auch bei nur seltenen Notfällen. 

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